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Unsere Projekte

Im Fokus unserer Projektarbeit liegen die kleine, im nord-westen gelegene dörfliche Gemeinde Konjorlloe und die zentral gelegene Ortschaft Gbarnga.  

Nach der Vereinsgründung in 2012 haben die Liberia Freunde viele Neuerungen in Konjorlloe ermöglicht. Unter anderem werden Konjorlloe's Frauen in der Umsetzung ihrer Unternhemen durch eine Unternehmensberaterin unterstützt. Dadurch konnten sowohl "Konjorlloe Country Cloth" zur Produktion von handgewebten Stoffen, als auch  das Sozialunternehmen zur Palmölproduktion ins Leben gerufen werden. Zudem werden Mikrokredite vergeben, die Schule finanziell als auch materiell unterstützt, sowie der Zugang zu Wasser und die nachhaltige Nutzung von Komposttrockentoiletten sicher gestellt.

Das David Kuyon Menschenrechts- und Kulturforum in Gbarnga bietet nicht nur Künstlern und Musikern eine Plattform, sondern ermöglicht es auch Geschichtenerzählern aus vielen Regionen die traditionellen und mündlich übertragenen Märchen zu erzählen und aufzuzeichnen.

Auf der dieser Seite erfahren Sie mehr zu unseren Projekten und weitere Hintergünde zur Inspiration und Zielsetzung.

   

 

  

 

 

Konjorlloe  

Kontakte seit 30 Jahren

Vor weit über einhundert Jahren wurde Konjorlloe von 3 Familien aus dem Volk der Kissi gegründet. Im Jahr 1983 lebten dort weit über 300 Personen in rund 30 einfachen Hütten und rund 10 offenen Küchenhütten. Es gab eine große christliche Kirche, eine kleine Moschee und eine Schule mit 2 Klassenzimmern im Rohbau, einige Hühner und vereinzelt Ziegen. Außerhalb des Dorfes in südlicher Richtung befanden sich Kakao- und Kaffeeplantagen in Einzel- oder Gemeinschaftsbesitz. Das Dorf war auf einem Bergrücken errichtet, so dass Wasser aus dem nordöstlich gelegenen Tal als Trinkwasser herangeschafft werden musste.

Ein Ältestenrat, fast ausschließlich Männer, regierte das Dorf unter Führung eines langjährigen Townchiefs. Frauen waren in der Regel mit Haus- und Feldarbeiten belastet. Ihr Einfluss war nicht unerheblich. Die traditionelle Lehmbauweise mit Palmwedeldach überwog. Wenige Häuser waren mit verrosteten Wellblechplatten gedeckt. Nur das Schuldach war aus neuem Zinkblech.

 

Bürgerkrieg 1989 bis 2003 und seine Folgen

Obwohl Konjorlloe 13 Autostunden entfernt von der Hauptstadt Monrovia ist, blieb es vom Krieg in der Endphase des 14jährigen Bürgerkrieges nicht verschont. Als 1999 Rebellengruppen über die nahe Grenze aus Sierra Leone kommend in die Kämpfe eingriffen, wurde Konjorlloe in der Folge von seiner Bevölkerung aufgegeben, dann geplündert und dem Erdboden gleichgemacht.

Nach kurzer Zeit existierte das Dorf nur noch als eine Ansammlung von Lehmhügeln im Busch. Um zu überleben waren die Bewohner in einem 2-wöchigen Marsch an den Stadtrand von Monrovia, z.T. aber auch über die Grenze nach Sierra Leone oder Guinea geflohen. Mit dem Eingreifen der UN-Blauhelme reifte die Entscheidung, das Dorf wieder aufzubauen und das zugeteilte Land wieder landwirtschaftlich zu nutzen.

Wiederaufbau ab 2004

 

   

Auf zwei LKW´s schafften es zusammen 160 Männer, Frauen und Kinder, ausgestattet mit einfachen Hacken und Buschmessern, unter Führung des ehemaligen Townchiefs im Sommer 2004 zurückzukehren und gemeinsam den Wiederaufbau zu beginnen. Dies erfolgte damals bereits mit Unterstützung aus Wiebaden. Bis Anfang 2007 gelang es der Dorfgemeinschaft, unterstützt durch UNHCR, rund 45 kleine Hütten für über 300 Menschen zu bauen. Auch eine kleine Schule aus Bambuswänden und -bänken mit Plastikplane als Dach entstand. Die Ausbildung der Kinder hatte – wie vor dem Krieg – eine hohe Priorität.

Das Leben in Konjorlloe fand zunehmend wieder statt. Die Dorfentwicklung machte große Fortschritte so dass  die Einwohnerzahl  zwischen 2007 und 2012 stetig von 320 auf 720 wuchs. Eine richtige Schule, Trinkwasserbrunnen, größere und regenfeste Häuser, eine Dorfhalle, eine erste Komposttrockentoilette, ein Hebammenhaus mit Gästezimmer wurden gebaut. Über die aktuelle Situation informiert ausführlich der unten stehende Fortschrittsbericht.

In Konjorlloe leben heute wieder über 700 Bewohner

 

  

 


 

Gbarnga

David Kuyon Forum of Human Rights and Culture

Gbarnga ist als zentraler Ort, über den der größte Teil des Verkehrs in die verschiedenen Regionen Liberias fließt und der von allen Richtungen gut erreichbar ist, in besonderer Weise für eine Gemeinschaftsinstitution der Regionen als Gegengewicht zum Ballungsraum Monrovia geeignet.

Im Frühjahr 2011 ergab sich die Chance ein für ein Kulturprojekt im Hinterland von Liberia ideal geeignetes Grundstück langfristig unentgeltlich zu pachten und dort ein Forum für Menschenrechte und Kultur als Versammlungs- und Tagungsort, aber auch als Ausstellungs- und Veranstaltungshalle und alle damit zusammenhängende Fragen errichten zu lassen. Es liegt fußläufig zur Ortsmitte mit dem zentralen Bus- und Taxihalteplatz. Der Bau des Gebäudes wurde auf Basis eines zinslosen Kredites vorfinanziert, um möglichst umgehend ein Forum für alle Arten von gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten zu bieten.

Das Menschenrechts- und Kulturforum wurde zur Erinnerung an David T. Kuyon (1900 -1984) den ersten Bürgermeister von Gbarnga (1930) und bekann­ten Vorkämpfer für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Zivilcourage und Integration von Minderheiten gebaut und auf Vorschlag der Grundeigentümer nach ihm benannt. Diese sollen vereinbarungsgemäß später auch die Verwaltung und Bewirtschaftung übernehmen. Zudem dient es der finanzierenden liberianischen NGO „Village People Empowerment“ als Sitz im ländlichen Raum und als Ort für eigene und externe Veranstaltungen zur Förderung der Menschenrechte und der Kultur im liberianischen Hinterland. Zur Eröffnung waren traditionelle Geschichtenerzähler aus vielen Regionen, Hornbläser, Akrobaten und andere Künstler zu sehen und zu hören.

 


  

Bericht zu unserer Projektreise von März/April 2014 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Zur Gründung des Vereins - Vorbemerkungen

Nach der Vereinsgründung im September 2012 und der Anerkennung der Gemeinnützigkeit im Dezember 2012 hat Liberia Freunde e.V. (LF) erste Aktivitäten und finanzielle Transaktionen ab Januar 2013 gestartet. Seitdem konzentriert sich die Vereinsarbeit auf die Übernahme und nachhaltige Fortsetzung der von dem jetzigen Vereinsvorsitzenden, Rudolf Janke, bereits zuvor jahrelang privat (mit Hilfe eines Liberia-Freundeskreises) finanzierten Liberia-Projekte. Zu Beginn der Vereinsarbeit wurden zwecks Mitgliederwerbung und Bekanntwerden unseres Vereins im Januar/Februar 2013 in Wiesbaden vier Benefizveranstaltungen (Vortrag traditioneller Geschichten mit begleitender Musik) durchgeführt. An Spenden nahm der Verein bei dieser Gelegenheit gut 1.000 Euro ein. Die Außendarstellung des Vereins hat sich seit 2013 insbesondere durch die von der 2. Vorsitzenden, Veronika Spies, erstellte und betreute Webseite sowie das Fundraising durch https://www.betterplace.org/ entscheidend verbessert.

Zur besseren Verständlichkeit und Einschätzung der Lage werden im Bericht - soweit möglich - alle Aktivitäten, auch hinsichtlich der finanziellen Implikationen (im Jahr 2013), dargestellt, auch wenn für die Durchführung nicht nur Vereinsgelder verwendet wurden, sondern i.d.R. auch noch Rudolf Janke weiterhin privat finanzielle Mittel einsetzte. Der Geldeingang an Spenden und Beiträgen des Vereins belief sich im Kalenderjahr 2013 insgesamt auf 23.000 €. Die Ausgaben des Vereins im Jahr 2013 lagen knapp unter 16.000 €. Rund 7.000 € wurden für die Finanzierung von zukünftigen Aktivitäten in das Jahr 2014 übernommen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass viele Ausgaben im Rahmen der Besprechungen vor Ort, während der Projektbesuche im ersten Quartal jeden Jahres, getätigt werden.

Insgesamt umfasste die Entwicklungszusammenarbeit mit Liberia im Jahr 2013 belegte Ausgaben in Höhe von rd. 21.900 Euro. Der Anteil von Liberia Freunde e.V. lag dabei im Jahr 2013 bei 72 %.

Liberia Freunde e.V. mit derzeit 10 Mitgliedern und 11 ständigen Sponsoren, darunter 4 Großsponsoren (jeweils über 1000 Euro), legt Wert auf die Tatsache, dass es sich bei seinem Entwicklungsengagement nicht um eine rein finanzielle Unterstützung handelt. Vielmehr werden alle Aktivitäten oder Arbeiten immer in enger, (zeit)aufwändiger Zusammenarbeit mit den jeweiligen liberianischen Partnern durchgeführt und diskutiert. Der mit dem Austausch angestrebte Effekt des „Von-einander-lernens“ ist substanzieller Teil des gegenseitigen Wissens- und Knowhow-Transfers im Rahmen der konkreten Projekte und Maßnahmen. In den vergangenen 13 Jahren hat sich dabei der kontinuierliche Kontakt und die vertrauensvolle Zusammenarbeit als entscheidender Vorteil gegenüber anderen oder Großorganisationen, wie z.B. auch der GIZ wie man an einem Beispiel in Konjorlloe sehen konnte, herausgestellt. Der Zusammenarbeit mit der liberianischen Nichtregierungsorganisation Village People Empowerment (ViPeE) kommt dabei entscheidende Bedeutung im Hinblick auf das gesteckte Ziel zu, die Chancen der Bevölkerung im ländlichen Raum auf Bildung, Sauberes Trinkwasser, Gesundheit und andere Menschenrechte, wie z.B. auch das Recht auf kulturelle Betätigung, nachhaltig zu verbessern.

Kein Bericht kann derzeit ohne Hinweis auf die möglichen Auswirkungen des größten bekannten Ausbruchs der Ebola-Epidemie im Drei-Länder-Eck von Guinea, Sierra Leone und Liberia mitten im ehemaligen Kissi-Chiefdom und eben im Bezirk Foya, einem der Hauptaktionsräume von ViPeE und Liberia Freunde e.V. bleiben. Mit den Kooperationspartnern vor Ort wurde die Lage ausführlich erörtert und wegen der regionalen Informationsdefizite konnten spezifische Hinweise auch durch unsere Kontakte gegeben werden. zu dieser Zeit schätzten „Ärzte ohne Grenzen“ mit über 300 Hilfskräften in der Region die Lage als außer Kontrolle geraten ein. Die ländliche Bevölkerung, zu der wir persönlichen Zugang haben, ist mach unserer Einschätzung derzeit noch nicht ausreichend vorsichtig und für den Umgang mit dem Ebola-Virus gewappnet zu sein. Derzeit ist ein möglichst häufiger Kontakt und Austausch zwischen Deutschland und den liberianischen Partnern in Monrovia und Konjorlloe vereinbart. Es besteht die Hoffnung, dass auch in dieser schwierigen Zeit im Rahmen des Einsatzes (siehe unter 1.) unseres Koordinators, Thomas Tengbeh, als medizinisch gut ausgebildeter Kraft die erforderliche Überzeugungsarbeit in Liberia hinsichtlich der Gefährlichkeit des Virus unterstützt werden kann.


1. Zusammenfassung

Im Rahmen der satzungsmäßig vorgegebenen Förderung der ländlichen Entwicklung sowie der Menschenrechts- und Kulturförderung wurden die beiden großen Projekte „Ländliche Entwicklung in Konjorlloe und Umgebung“ mit einem Volumen von 8.300 € (davon 4.000 € lfd. Kosten und Investitionen von 4.300 €) sowie „Menschenrechts- und Kulturförderung insbesondere im Kuyon-Forum for Human Rights and Culture (KuFoHRaC)“ in Gbarnga mit einem Volumen von 9.700 € (davon 3.800 € lfd. Kosten und Investitionen von 5.900 €) von Rudolf Janke als Projektverantwortlichem parallel betreut. Daneben wurden im dritten Projekt „Moringa-Anbau in Nimba“ (Projektverantwortlicher: Michael Jentzsch in Zusammenarbeit mit der Eberbacher Stiftung) zwar 4.000 € in Liberia bereitgestellt aber bisher (Stand:31.12.13; weitere Ausgaben sind für April 2014 geplant) nur 1.700 Euro ausgegeben. Als Projektnebenkosten (Reisen zu Projekten innerhalb von Liberia, Beschaffungen in Deutschland) fielen insgesamt 1.700 € an.

Während des Aufenthalts von 28 Tagen im März 2013 in Liberia war Rudolf Janke 6 Tage in Konjorlloe, 6 Tage in Gbarnga und 4 Tage (Fahrtzeit) unterwegs. Die restliche Zeit wurde in Monrovia zur Vor- und Nachbereitung der Inlandsreisen sowie zur Pflege der Kontakte eingesetzt. Michel Jentzsch war ab 4. April drei Wochen im Land (siehe hierzu eine Zusammenfassung seines Projektberichts unter 4.).

Besucht wurden in Lofa County neben Konjorlloe (720 Ew.), Yegbedu (970 Ew.), Gelema (250 Ew.), Korluma (125 Ew.), Manya (250 Ew.), Mambo (geschätzt 1.300 Ew.) und Kpangarmai (über 1.000 Ew.). Neben diesen und weiteren in den Vorjahren besuchten Dörfern ist damit eine Gesamtbevölkerung von über 7.000 Personen, in das Projektgebiet einbezogen.

Nach vier Besuchen in früheren Jahren wurde das Dorf Karzah, südlich von Voinjama am Lofa-River gelegen, wie schon 2013 auch 2014 nicht besucht. Allerdings fand ein Gedankenaustausch mit dem Dorfchef, der gleichzeitig Paramountchief von Voinjama District ist in Voinjama statt. In diesem Rahmen wurde eine (akzeptierte) Einladung von ihm ausgesprochen für ein Opferfest zur Huldigung des Wassers in den Wologisi Bergen im Frühjahr 2015. Es besteht weiterhin die Absicht, in Deutschland eine KooperationspartnerIn für dieses Dorf mit rund 2.300 Einwohnern und einer sehr interessanten traditionellen Struktur zu interessieren, um diese dort einzuführen. InteressentInnen sollten sich mit Rudolf Janke in Verbindung setzen.

Die Zahl der Einzelaktivitäten lag mit knapp 80 aktiven Maßnahmen auf dem erwarteten Niveau. Insbesondere schleppende und nachlässige Rückzahlung der von Rudolf Janke in 2012 noch privat finanzierten fast 100 Mikrokredite (Gesamtvolumen ca. 4.200 USD) führte dazu, dass seit 2013 nur noch sehr rückzahlungsbereite Gruppen mit insgesamt 20 bis 25 Einzelanträgen auf Mikrokredite berücksichtigt werden. Insgesamt wurden seit 2010 alte Kredite zu rund 20% von insgesamt 80 Personen nicht zurückgezahlt.

Mit Thomas Tengbeh konnte im April 2014 eine kompetente Kontakt- und Verbindungsperson gewonnen werden, der einerseits die Bedingungen in der Region vertraut sind und die andererseits mit ihrem Wissen, z.B. im Bereich der medizinischen Grundversorgung, wertvolle Basisarbeit leisten kann. Mit ihm sowie dem Dorfchef und der Frauengruppe von Konjorlloe wurde vereinbart, dass Thomas sich zukünftig dauerhaft in Konjorlloe aufhält bzw. wohnt. Im Fall, dass er zusätzlich die Feldarbeit auf seiner Farm nicht selbst erledigen muss, könnte er sich um die basis-medizinische und Medikamenten-Versorgung in Konjorlloe und der Region kümmern. Gleichzeitig hat er zugesagt, dass er bei einer monatlichen Gesamtunterstützung von 150 USD in den nächsten 3 Aufbaujahren auch ständiger Repräsentant von Village People Empowerment (und damit auch von Liberia Freunde e.V.) sein kann. Der Ältestenrat von Konjorlloe, die Frauengruppe und ViPeE haben in Konjorlloe ein dreiseitiges Memorandum of Understanding unterzeichnet, dass diese Unterstützung zu adäquaten Teilen von den Unterzeichnern getragen werden soll.

Die Unterstützung der Einführung von jeglichen Neuerungen im Dorf, sei es die monatliche Wasserabgabe, die nachhaltige Nutzung der Komposttrockentoiletten, das Monitoring der Unternehmensberaterin für die Frauen-Unternehmen (KCC, KPOP) sowie die Schreinerei, die korrekte Umsetzung der Mikrokredit-Aktivitäten und insgesamt die laufende Kommunikation zwischen Deutschland und den Projekten in der Region Konjorlloe sowie die umfassende zeitnahe Berichterstattung über Projektaktivitäten kann im Rahmen dieser Maßnahme von Thomas Tengbeh in höherem Maße sichergestellt werden. An den Einsatz von Thomas sind damit hohe Erwartungen an das Tempo und die Nachhaltigkeit der Gesamtentwicklung sowie die erforderlichen Anpassungen geknüpft. Seit Mitte Juni 2014 wohnt er mit Frau und zwei Kindern in Konjorlloe.

 

 2. Regionales Entwicklungsprojekt Konjorlloe und Umgebung

Die Beschäftigung des Schulpersonals, d.h. 4 nicht ausgebildete und 4 ausgebildete LehrerInnen, darunter mittlerweile auch zwei von der Staatsregierung zugewiesene (jedoch nur ein von der Regierung bezahlter) Lehrer war auch in 2013 möglich. Der Schulbetrieb für ca. 140-150 SchülerInnen und ca. 30 Erwachsene konnte aufrechterhalten bzw. weitergeführt werden. Schulküche und Schulmensa stehen zur Nutzung zur Verfügung und machen seit Mai 2014 die Wiedereinführung des von dem WorldFoodProgram ausgesetzten täglichen Schulessens möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LehrerInnen der Schule in Konjorlloe

  

Darüber hinaus wurde im Hinblick auf die Frage der wohnlichen Unterbringung von externen Lehr- oder Beratungskräften zusätzlicher Wohnraum (2 Zimmer) einschl. Kompost-Trocken-Toilette und Duschplatz geschaffen. Die Schule in Konjorlloe konnte und kann damit ihre Attraktivität für gut ausgebildete Lehrer steigern.

Im Rahmen einer dringend erforderlichen Reparatur eines Handpumpenbrunnens in Konjorlloe, der 2008 auf Anforderung des Dorfes vom Internationalen Roten Kreuz (ICRC) errichtet worden war, musste die Zylindereinheit für 355 USD ausgetauscht werden. Das Dorf erklärte sich damit einverstanden, hierfür für zukünftig erforderliche Arbeiten im Dorf ein äquivalentes Kontingent an Arbeit (150 Tage) kostenlos einzusetzen. Den Brunnen nutzende Haushalte sollen zukünftig monatlich 25 LD an das Dorf abführen. Dieser Betrag wurde später auf 15 LD reduziert, aber noch nicht eingesammelt, auch dies ist ein Aufgabengebiet, das von Thomas Tengbeh koordiniert werden soll. Der zusätzlich in 2014 erforderliche Austausch von Dichtungsringen an der einen Wasserpumpe in Konjorlloe hat wiederum eindrucksvoll gezeigt, dass deren Betrieb nicht ohne Geld für Reparaturen sichergestellt werden kann. Der Dorfchef hat dies erneut bestätigt.

Im Nachbarort Korluma (30 - 40 min. Fußweg von Konjorlloe) musste ein neuer Brunnen gebaut werden, da sich der alte als nicht sanierungsfähig erwiesen hat. Liberia Freunde hat dafür Material und externe Kosten im Wert von 2.400 USD zur Verfügung gestellt. Im Juli 2013 konnte der Brunnen in Betrieb genommen werden (siehe Bild 2), noch aber fehlen die Umgrenzungsmauer mit verschließbarem Tor und ein Wassermanagement. Der Bau eines weiteren Brunnens konnte mit dem Dorfältesten von Yegbedu (967 Einw., 50. min. Fußweg von Konjorlloe) im März 2013 vereinbart werden. Der Bau wurde für Anfang 2014 (tatsächlich durchgeführt Mai/Juni 2014) vorgesehen. Im Rahmen des diesjährigen Projektbesuchs wurde wiederum eine Begehung mehrerer Dörfer (Gelema, Manya, Kpangarnai, Mambo und Mambo Schule) mit einem Zeitaufwand von 2 Tagen durchgeführt. Danach wurde für Manya als nächstem Anwärter-Dorf für einen Brunnen plädiert. Manya hat mit einer Bevölkerung von rund 250 Personen und einem in der Trockenzeit nahezu versiegendem Bach (Ausbeute bei ca. 15 Stunden Arbeitsaufwand ca. 20 Eimer Wasser pro Tag) deutlich den dringendsten Bedarf von allen besuchten Dörfern aufzuweisen. Gelema hat einen von Samaritaine Purse finanzierten Brunnen zusammen mit 20 Toilettenhäuschen mit sehr interessanter „Händewaschanlage“ gebaut. Mambo hat einen funktionierenden, aber nicht gepflegten, Brunnen und Kpangarmai sogar einen Brunnen, bei dem alles stimmt, vorzuweisen. In beiden Orten dürfte allerdings die Kapazität der Brunnen bereits erreicht sein, so dass auch hier weitere Brunnen eingeplant werden müssen, um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser weiterhin garantieren zu können.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Dorfbrunnen ermöglicht die Versorgung mit sauberem Trinkwasser

 

Im Rahmen der Mikrokreditgemeinschaft „Money Under The Tree (MUTT)“ wurde die Evaluierung der Ausweitung der Mikrokreditvergabe auf 6 Dörfer sowie das Einsammeln ausstehender Zahlungen und die Aufstockung der Erstinvestition des Social Business „Konjorlloe Country Cloth (KCC)“ mit insgesamt 300 USD finanziert. Unter dem Titel „Nachhaltige Unterstützung der ländlichen Region fördert sozioökonomische Entwicklungsfähigkeit“ und „Transformation ländlicher Siedlungen in Antriebskräfte sozioökonomischer Entwicklung“ ist der Daily Observer auf die im Gespräch mit den Kreditnehmern angesprochenen längerfristigen Auswirkungen in zwei Artikeln ausführlich auf die erfolgreiche Arbeit von ViPeE zur Stimulierung der wirtschaftlichen Kräfte eingegangen.

 

Ausweitung der Mikrokredit Vergabe durch Mikrokreditgemeinschaft „Money Under The Tree"

 

Social Business „Konjorlloe Country Cloth (KCC)“

 

In den Besprechungen mit der Unternehmensleitung von KCC wurde für eine Übergangszeit bis zur Rückkehr der Vorsitzenden, Satta John, ein neuer, aus 5 Frauen bestehender Vorstand (Bild 5) gewählt. Dieser wird geleitet von Jennet Bendoe, der Frau des Pfarrers, und Kpanna Joseph, der Frau des Lehrers Joseph Njuma, Lussu Mamoh (Produktion), Kumba Fodeh and Lucy Borwah (Verkauf) und Famata Borwah (Finanzen) sowie Satta John (Beraterin) unterstützen die Arbeiten. Leider verläuft sowohl die Produktion als auch der Verkauf derzeit sehr schleppend. Die im Vorjahr angeschaffte Nähmaschine wird trotz Nähkurs für 2 Frauen leider noch nicht eingesetzt.

 

Vorstand von "Konjorlloe Country Cloth"

 

Mit KCC und dem parallel aufgebauten Sozialunternehmen zur Palmölproduktion (KPOP) wird seit Mai 2014 ein weiteres Unternehmen, eine Holzwerkstatt von 3 Männern, unterstützt und dürfte derzeit ihren Betrieb aufgenommen haben. Mit diesem Betrieb wird gleichzeitig eine Ausbildungsmöglichkeit für einen sprach-, da hörbehinderten jungen Mann im Alter von ca. 20 Jahren geschaffen. Zudem wird er ab sofort auch in der Erwachsenenschule unterrichtet.

Ab April 2014 nimmt eine Beraterin für „Frauen zur Selbständigkeit“ aus Foya ihre Tätigkeit zur Unterstützung der Sozialunternehmen auf. Diese junge engagierte Unternehmerin, die selbst auf eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung zurückschauen kann, wird als wichtiger Fortschritt für die wirtschaftliche Unternehmenstätigkeit der Frauen (und wenigen Männern) in Konjorlloe eingeschätzt.
Die im Vorjahr gebaute und zur Benutzung freigegebene Komposttrockentoilette wurde noch nicht sachgerecht angenommen. Daher war eine erneute Einweisung der Dorfältesten, sowie der Benutzer aus den umliegenden Häusern notwendig. Auch die kleine Solaranlage (Sundaya Kit) ist leider aus noch unbekannten Gründen nicht mehr in Betrieb.

Für das laufende Geschäftsjahr ist die Erweiterung der Schulförderung durch ein tägliches Mittagessen für alle SchülerInnen und eine neue Schultoilette vorgesehen. Erste Schritte zu der Vorbereitung der Einführung der Klassen 7 bis 9 in der Schule in Konjorlloe unter Leitung einer LehrerIn mit Universitätsabschluss (Bachelor Degree) sind eingeleitet. Mit einem schnellen Erfolg eine solche Fachkraft für Konjorlloe zu gewinnen kann aber nicht gerechnet werden. Edward Liberty, Direktor des Statistischen Amtes, wird sich dafür einsetzen, einen ersten Kontakt zum Lehrerausbildungsinstitut „Teachers Community College“ in Voinjama zur Vorbereitung eines Treffens Anfang 2015 herzustellen.

 

3. Förderung von Menschenrechten und Kultur im ländlichen Raum

Zur endgültigen Fertigstellung des Menschenrechts- und Kulturforums einschließlich aller Außenanlagen in Gbarnga wurden in 2013 knapp 6.000 € eingesetzt. Betroffen waren die Finanzierung für die Verfliesung des Hallenbodens, die Installation der Solaranlage, einschließlich der Verkabelung des Gebäudes sowie im Außenbereich die Fertigstellung der Umzäunung (ohne Rückwand), der Verkaufsstände, des Zugangsportals und des Eingangsbereichs. Gesucht werden nach wie vor Sponsoren zur Refinanzierung des auf Kredit gebauten Gebäudekomplexes für das Forum, die sich mit einem einmaligen Betrag von 100 Euro für einen Platz mit Namensschild im Kuyon-Forum für Menschenrechte und Kultur in Gbarnga beteiligen. Auch willkommen ist, wer mit einem jährlichen Beitrag von 20, 30 oder 50 € Mitglied im „Förderkreis zur Unterstützung von Menschenrechten und Kultur des Kuyon-Forums“ in Liberia wird. 

Die laufenden Ausgaben für die Verwaltung und das Management sowie für Beiträge zur Programmfinanzierung (diverse Veranstaltungen mit traditionellen GeschichtenerzählerInnen) sind in den Ausgaben von Liberia Freunde bzw. den privaten Beiträgen von Rudolf Janke mit insgesamt rund 4.800 € enthalten. Im Berichtszeitraum fanden weitgehend regelmäßige Veranstaltungen mit Auftritten traditioneller Geschichtenerzähler und insbesondere Erzählerinnen statt. Insgesamt 11 Mal konnte der Saal im letzten Kalenderjahr von der liberianischen NGO Village People Empowerment auch vermietet werden, so dass sich die erforderlichen Zuschüsse entsprechend um 600 USD reduzierten. Großen Raum nahmen ab September 2013 die Vorbereitungen (Bekanntmachung der Ausschreibung, Einsammeln der Bewerbungen und Vorauswahl) der erstmaligen Vergabe des Peter-Ballah-Award für traditionelles liberianisches Geschichtenerzählen ein. Ab April 2014 wurde dem Kulturkoordinator von Village People Empowerment, Lamie Taweh, eine monatliche Auswandsentschädigung von 50 USD als Pauschale für Büro-, Fahrt- und Telefonkosten eingeräumt.

   

 

 

Das Menschenrechts- und Kuturforum in Gbarnga wurde durch Projektgelder fertiggestellt 

 

 

   

 

 Die erstmalige Vergabe des „Peter-Ballah-Award for Traditional Liberian Storytelling“ dotiert mit 500 USD im März 2014 hat bis zum Tag der Vergabe einen großen Einsatz erfordert. Aus allen Einreichungen wurden in einem ViPeE-internen Auswahlverfahrens 15 AntragstellerInnen ausgewählt und zur Präentation nach Gbarnga eingeladen. Ein aus sechs namhaften Mitgliedern (Kulturschaffende, Museumsdirektor, Kulturpolitiker, Journalisten, etc.) bestehende Jury hat in einem aufwändigen Punkte-Verfahren 3 GeschichtenerzählerInnen ausgewählt, die in einer öffentlichen Veranstaltung die Gelegenheit hatten, nochmas ihren Beitrag zu präsentieren. Das Publikum war aufgerufen die erst-, zweit- und drittbeste ErzählerIn auszuwählen. Gemäß der Vorstellungen unseres liberianischen Partners ViPeE wurde der Gesamtpreis in 3 unterschiedlich hohe Teilpreise (250, 150, 100 USD) aufgespalten. Die GewinnerInnen waren: Emmanuel Tamba aus Lofa, Tony Kerdoe aus Nimba und Mrs. Yomo Numa aus Bomi.

Der Daily Observer hat Anfang April 2014 ausführlich über diese Preisverleihung berichtet und auch die Gewinner-Geschichte mit dem Titel „No One is Like a Brother“ abgedruckt. Vor diesem Hintergrund soll die Dokumentation von traditionellen Geschichten zukünftig forciert gefördert werden. GeschichtenerzählerInnen sollen verstärkt aufgesucht und für eine Dokumentation in Wort und Bild bzw. Video gewonnen werden. Ziel seitens ViPeE ist es, eine Sammlung ausschließlich liberianischer, vor Ort erzählter Geschichten mit einem Video-Anhang der Präsentationen herauszugeben. Hierbei spielt auch die Bereitstellung eines Druckkostenzuschusses für eine Broschüre (Auflage 1.500 Exemplare) zu einer der letzten Arbeiten von Peter Ballah über Alltagweisheiten und Namensgebung und -bedeutung in Liberia für den kostenlosen Einsatz an Schulen (Projekt Siafa Ballah) eine Rolle.  

Bekanntmachung der Ausschreibung zur Vergabe des Peter-Ballah-Award für traditionelles liberianisches Geschichtenerzählen

 

 

 

  

4. Moringa-Anbau in Nimba

Wie geplant wurden für dieses im Jahre 2013 neu aufgenommene Projekt im November 2013 seitens Liberia Freunde e.V. 4.000 €, d.h. 5.100 USD, vor Ort bereitgestellt. Dieses Projekt, dessen Leiter Herr Michael Jentzsch (Bremen) ist, wird in Zusammenarbeit mit der Erbacher Stiftung durchgeführt. Bisher wurden im Jahr 2013 nur 40% dieser Summe für die Registrierung der Gesellschaft, erforderliche Anlagen, Verbrauchsmaterialien und Entnahmen der Unternehmer für ihren eigenen Endverbrauch ausgegeben. Insgesamt wurde 2013 eine erste Charge von 6.000 der insgesamt angestrebten 10.000 Moringabäume angepflanzt. Eine erste Ernte der neuen Großfarm dürfte damit im August bzw. September 2014 möglich sein.

Anlässlich des Besuchs des Moringa Projektes in Liberia im April 2014 durch Herrn Jentzsch wurden Lieferwege, Erntemethoden und Verpackungsideen mit den beteiligten 6 Farmern besprochen und nach Abflauen der Ebola-Krise auch die Plantage in der Nähe von Ganta besucht und die neue Moringa Mahlmaschine und der Trockenstand in Augenschein genommen. Die anderen Farmen liegen etwa 4,5 Stunden von Ganta entfernt und konnten aufgrund der Reiserestriktionen nicht besucht werden. Herr Jeff Tomah lieferte laut Lebensmittellabor in Ahrensburg bisher das beste Moringapulver und wird deshalb bevorzugt bei der Verbesserung des Trocknungshauses und kleineren Anschaffungen, wie Macheten unterstützt.

 

   

Durch eine neue Mahlmaschine wird die Verabeitung von Moringa ermöglicht

 

Moringa Pulver

 

5. Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstitutionen in Liberia

Erfreulich ist die seit drei Jahren vorbereitete Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum und dessen an einer Kooperation sehr interessiertem Direktor Albert Markeh. Die in den letzten beiden Jahren durchgeführte Renovierung des Nationalmuseums ermöglicht auch der liberianischen Partnerorganisation Village People Empowerment/Liberia die problemlose Durchführung von Veranstaltungen in Verbindung mit Ausstellungen in Monrovia, insbesondere geeignet als Begleitveranstaltungen zu entsprechen­den Aktivitäten im Kuyon-Forum/Gbarnga. Diese Möglichkeit wurde im März 2013 mit dem Nationalmuseum für eine Ausstellung von Bildern im Zusammenhang mit traditionellen Geschichten in 2014 parallel zu der geplanten erstmaligen Vergabe des „Peter-Ballah-Awards for Traditional Storytelling in Liberia“ vereinbart.

Die dreiwöchige Ausstellung von 20 Gemälden zu traditionellen Geschichten im Nationalmuseum in Monrovia im März 2014, die auf den Peter-Ballah-Award aufmerksam gemacht hat, wurde in der Hauptstadt unter dem Titel „Förderung der Kultur durch die Art of Storytelling“ zur Kenntnis genommen. Über einhundert Besucher haben sich teils mit sehr positiven Kommentaren in das ausliegende Gästebuch eingetragen. Die entsprechenden Unterlagen können beim Vorstand von Liberia Freunde e.V. eingesehen werden.

Im Rahmen der angestrebten Zusammenarbeit mit der Lemah-Gbowee-Peace-Foundation/Africa wurde mit dem stellvertretenden Direktor David Konneh im April 2014 ein erstes Gespräch geführt. Die dabei getroffene Vereinbarung sieht vor, dass mit der Institutsleitung ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet werden soll, in dessen Rahmen dann Vorträge über Menschenrechtsfragen, Vorträge und Diskussionen über das Buch der Friedensnobelpreisträgerin und weitergehende Implikationen für die Menschenrechtsbildung in Liberia in Kooperation durchgeführt werden.

 

6. Sonstige aktuelle Aktivitäten


Dokumentarfilme „Believe it or not“ (2014) bzw. „Seeing is believing“ (2010)

Mit Hilfe eines Berliner Filmemachers wurde 2013 die Erstellung einer weiteren halbstündigen Video-Dokumen­tation mit dem Titel „Believe it or not – Traditionelles Geschichtenerzählen im Kuyon-Forum“ vereinbart und begonnen. Die Fertigstellung der deutschen Fassung wird im Sommer 2014 erwartet. Der erste Dokumentarfilm über die Entwicklungen in Konjorlloe mit dem Titel „Sehen und Verstehen“(2010) konnte bereits viele Male in Wiesbaden und anderen Orten in Deutschland sowie in Monrovia, Konjorlloe und Gbarnga gezeigt werden. Dieser Film war neben der Lesung traditioneller Geschichten im Rahmen von diversen Benefiz­veran­staltungen (Bild 8) im Januar und Februar 2013 ein fester Bestandteil des Programms. Die letzten öffentlichen Präsentationen fanden in München im Rahmen eines Afrika-Tages Ende Juli 2013 in einer Münchner Schule „Pestalozzi Gymnasium“ und im Mai 2014 im Naturhistorischen Museum in Nürnberg statt.

Projekt Jugendliche zeichnen

Das Projekt „Kinder und Jugendliche malen Ideen zu Essen und Nahrungsmitteln“ wurde mit 9 Kindern (6-18 J.) in Konjorlloe und 8 Kindern (10-17 J.) um Sam Borbor in Gbarnga im Jahr 2013 durchgeführt. Ein Brückenschlag zu einer entsprechenden Jugendgruppe in Deutschland konnte erst in 2014 (IGS Salmtal/Eifel) geschlagen werden. Alle Zeichnungen liegen Liberia-Freunde e.V. zur weiteren Verwendung für Ausstellungen vor.

Außendarstellung des gemeinnützigen Vereins Liberia-Freunde e.V. in Deutschland

Weitere Aktivitäten, insbesondere der stellvertretenden Vorsitzenden, betrafen den Aufbau der Webseite (www.liberia-freunde.de) und die Produktion von Hand-out-Materialien bzw. die Verbreitung der Video-Dokumentationen über YouTube. Zusätzlich fanden Präsentationen über die Projekte in verschiedenen Zusammenhängen oder Lesungen gesammelter Geschichten z.B. in Butzbach, Nürnberg und Wiesbaden statt.

 


 

Ansprechpartner in Deutschland

Vorstand des Vereins Liberia-Freunde e.V.:

Rudolf Janke, Vorsitzender und Entwicklungskoordinator von ViPeE, +49 15 22 26 25 891, rudolf@liberia-freunde.de

Lisa Heintges, 2. Vorsitzende Liberia-Freunde, lisa@liberia-freunde.de

Ulf-Karsten Keil, Kassierer Liberia-Freunde, ulf@liberia-freunde.de

 

Kooperationspartner in Liberia

Augustine Tamba, Ehrenamtl. Geschäftsführer ViPeE, Paynesville +231 886 598 496

Francis Pulon, Generalunternehmer für ViPeE, Paynesville +231 5 934 290

Augustine Hallie, Finanzmanager, Paynesville +231 777 24 40 42

John Kotio, Townchief, Konjorlloe

Fallah Blama, Ass. Townchief, Vorsitz der Parents-Teacher-Association

Lussu Mamoh, Vorsitzende der Frauengruppe, Konjorlloe

James Tamba, Leiter der Grundschule, Konjorlloe

James Tengbeh, Leiter der Erwachsenenschule, Konjorlloe

Armstrong Bee, Direktor im Kuyon-Forum, Gbarnga +231 886 451 895, armbeeat@gmail.com

Lamie Taweh, Kulturkoordinator von ViPeE, +231 886 601 748, lamietaweh@yahoo.com

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